Oktober ist Brustkrebs-Awareness Monat. Aus diesem Anlass möchte ich ein paar Fakten erwähnen und alle Krebsspastikerinnen/Kämpferinnen loben. Gleichzeitig ist Vorsorge besser als Nachsorge. Daher hoffe ich natürlich, dass ich ein paar weibliche Leserinnen habe oder die Männer ihre Freundinnen ermahnen, doch mal öfter die Brüste abzutasten. In welcher Form erfahrt ihr von dem charmanten Deadpool:

Neben dieser formidablen Rede von Deadpool möchte ich diesen Beitrag auch meine vielen Reha-Kontakte mit Brustkrebs widmen. Ihr wisst besser als ich, dass auch kurze Haare schön aussehen können (bzw. solltet es wissen!) und der Kampf gewonnen werden kann. Zusätzlich sind Adidas-Caps IMMER eine schöne Kopfbedeckung!

Ich habe viele Frauen kennen und schätzen gelernt, die Brustkrebs hatten und offen mit dieser Krankheit umgegangen sind. Es gehen Grüße raus an Julia, Meike, Simone, Simone2 :), Christel, Bianca, Annika und natürlich die Delfintänzerin Ivi und das Hoolgirl Kathrin. Und wer von euch noch weiterkämpfen muss, erhält von mir zumindest moralische Unterstützung oder mehr. Meistens wird der nächste gute Burger schneller verdrückt, als man denkt! Ansonsten lasst nicht locker, wenn die Ärzte einschlafen… Ihr seid zu wichtig.

Aber nun ein paar Fakten über Brustkrebs

Das Mammakarzinom (= Brustkrebs) ist eine der verbreitetsten Krebserkrankungen und die häufigste Krebsart bei Frauen. In Deutschland erkranken über 70.000 Menschen jährlich an Brustkrebs. Das Lebenszeitrisiko für den weiblichen Anteil der Bevölkerung beträgt 12,9%. Damit entwickelt fast jede achte Frau diese Verräterzellen. Zum „Glück“ spricht die kombinierte Behandlung aus Operation, Bestrahlung und Chemotherapie relativ gut an und die durchschnittliche Fünfjahrsüberlebensrate ist ziemlich hoch (85%-90%). Übrigens gibt es auch in Deutschland über 500 Männer pro Jahr, die Brustkrebs bekommen. Wir sind also nicht völlig immun.

Dies sind aber nur Statistiken und jeder der eine Chemo durchgemacht hat weiß, dass das Gift alleine schon ziemlich „Scheiße“ ist. Hinzu kommen operative Eingriffe, Hormonbehandlungen, Cortison und potentielle Komplikationen (z.B. Thrombosen). Oft müssen eine oder sogar beide Brüste amputiert werden. Was eine nicht unerhebliche psychische Belastung darstellen kann. Daher unterstützt Freundinnen, Mütter oder Bekannte, wenn sie die Krankheit entwickeln.

Vorsorge: Zum Glück ist der Tumor von außen oftmals ertastbar. Vorsorge ist somit ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Brustkrebs. Viele Frauen entdecken ihren Krebs in einer Selbstuntersuchung. Daher ist eine flächendeckende Aufklärung und Versorgung durch Frauenärzte oder Brustschwestern sehr sinnvoll. Habt keine Angst, wenn ihr einen Knoten entdeckt, viele Frauen vor euch haben den Kampf gewonnen und ein entschlossenes Vorgehen hilft. Ihr seid nicht alleine. Als Comic-Fan finde ich diese Aufklärungskampagne sehr gelungen:

Aber egal, um welche Krebsform es geht: Keep Kicking Cancers Ass – euer „Basti“!

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