Heute ist Mittwoch, der 18.04.2018 und ich beginne meine vierte und letzte Runde Chemotherapie an der Charité Mitte in Berlin. Wie schon in meinem letzten Beitrag erwähnt, bin ich seit Freitag auf der Urologiestation und heute geht es endlich los.

Doch vorweg das Wichtigste: Der Tumormarker (und eine Indikator für die Anzahl der Krebszellen in meinem Körper) ist weiter gesunken. Der Wert für Beta-HCG beträgt nun 1,8 und ist somit im Normbereich (0  bis 2,6). Der Wert lag mal bei 26.000. Das sieh gut aus!

Ich habe noch ein wenig Bedenken, weil es für den Körper recht anstrengend ist und er sich nach drei Zyklus nicht mehr im besten Zustand befindet. Gerade nachdem ich am Freitag Fieber hatte. Außerdem setzt am dritten Tag meist das Chemobrain ein, man wird schlaff, das Denken funktioniert nicht mehr so gut, der Geschmack verändert sich und man hofft nur noch, dass der fünfte Tag vorbei ist. Gleichzeitig läuft alles wie ein Programm ab. Die Chemotherapie ist nötig und wird eben gemacht. Mit Krebs wird man pragmatischer. Bisher sind es auch eher Unannehmlichkeiten und Belastungen als echte Schmerzen. Ich hoffe, diese Aussage trifft auch auf die nächsten fünf Tage zu.

Nun gilt es, die Daumen zu drücken. Hoffentlich geht alles gut und es bleibt die letzte Chemorunde. Danach steht dann Rehabilitation und die Nachsorge auf dem Programm. Ich habe noch ein Bild aus meinem Zimmer angehängt. Ich bin übrigens in dem gleichen Zimmer gelandet, indem ich meine Krankenhauskarriere angefangen habe. Der Kreis schließt sich.

Berlin Sonnenaufgang

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